Acht Monate Leben rekonstruieren

Nachdem ich gestern meine „Seelendüfte“ (Schwingungssprays) aus dem Netz genommen habe, drängt es mich heute, Thomas Künne einen freundschaftlichen Brief zu schreiben, damit er meine Gründe nachvollziehen kann.

Heute habe ich das Design dieser Seite neu angepasst – und bin schon nahezu verliebt: das Kopfbild, die blaue Randfarbe und das Motto der Seite. Das kann jetzt für ein paar Monate so bleiben.

Jetzt hat mich doch der Ehrgeiz gepackt, die nahezu 8 Monate „Lücke“ in meinem philosophischen Tagebuch vom 29. April bis 18. Dezember „nachzuleben“. WordPress macht es leicht, Einträge nachzudatieren.  „Acht Monate Leben rekonstruieren“ weiterlesen

www.heile-dich-selbst.info

Nach der ersten Visitenkarte mit 3 Seiten habe ich es gestern und heute auf insgesamt 27 Seiten gebracht. Die Struktur steht, die Botschaft ist zu erkennen, Duftmarken gesetzt. Auch hier ist das Flussbett gelegt. Die Quelle darf zum Strom werden.

Dabei habe ich eine wirklich neue „Channeling“-Erfahrung gemacht:

Ganz früher (die Zeit vor vor 3 Wochen) bekam ich morgens beim Meditieren klar zu verstehende Empfehlungen. „Heute würde ich an deiner Stelle dies und jenes machen.“ Ich bin den Empfehlungen immer gefolgt.

Gestern war es anders. Als ich am PC saß und meine Arbeit vom Vortag fortsetzen wollte, überkam mich ein Energieschwall, dermaßen intensiv, dass ich nahezu kein Wort verstanden habe (wenn es überhaupt Worte waren). Irgendwas war zu verstehen von: Mach jetzt mal lieber deine Internetseite „Selbstheilung“ weiter. Der komplette Inhalt war in diesem Energieschwall schon vorhanden (das nennt man wohl Channeln) und ich habe anderthalb Tage gebraucht, um diese Energiewolke in Struktur und Worte umzusetzen. Heftig! Ich war „unmüdbar“. Ich habe morgens um 5 angefangen bis abends  11 die letzten Formulierungen in Worte.
Und abends noch eine Handvoll Essen.

Sanftes Fastenbrechen nach 21 Tagen

Ja, es ging viel sanfter, als ich erwartet habe.

Wieder um 5 wach – und plötzlich merke ich: Mein Körper ist schon aufgestanden! Ich gehe ihm um 2 Sekunden hinterher und erreiche ihn wieder. (Lies: Ich war schon aufgestanden, bevor ich es wollte und merkte.) Merke: Mein Körper hat die Führung übernommen. Und das ist gut so.

Dann mache ich zum ersten Mal seit 21 Tagen wieder Meditations-Musik an. Ich habe meine 21-tägige Raumstille gebrochen (21 Tage ohne jede Musik). Mit dem Gang in unseren Garten sammle ich die erste Ernte für die nächsten 21 Tage „Schonkost“: Cevennen-Zwiebel, Gurken, Zucchinies, Kürbisse.

Entgegen aller Pläne offenbart sich mit die Struktur meiner Internet-Seite zur Selbstheilung: Menüs, Untermenüs, Stichworten, erste Texte. Es wird ganz unerwartet mein Tagewerk. Aus anfänglich 3 Seiten „Visitenkarte“ werden heute 20 Seiten. Die Botschaft wird erkennbar.

Erst abends esse ich etwas: eine halbe (süße) Zwiebel pur als Vorspeise, zwei gekochte Rosmarin-Kartoffeln mit einer kleinen Zuchini als Hauptgang drei Esslöffel Weizenkeimlinge mit Kürbiskernöl. Das wird mein Verdauungssystem über Nacht wieder ankurbeln. Es fühlt sich gut an. Was ich in diesen 21 Tagen „verbraucht“ habe:  „Sanftes Fastenbrechen nach 21 Tagen“ weiterlesen

Ich beginne 21 Tage zu fasten

Ich merke, dass ich körperlich etwas abbaue und „dringend“ wieder einmal fasten sollte. Ich faste seit über 25 Jahren – einmal sogar über 40 Tage. Hier in Frankreich selbst habe ich seit fast 3 Jahren noch nicht wieder gefastet. Den letzte Impuls gibt mir das Buch von Jasmuheen (und meiner Buchbesprechung von vor 5 Tagen) mit ihrem Hinweis auf den 21-Tage-Prozess. Ich denke nicht im Geringsten daran, mich auf reine Lichtnahrung vorzubereiten. Doch es ist der Impuls und ich gehe ihm einfach nach.

Es wird zu einer sehr intensiven Fastenkur von 21 Tagen. In dieser Zeit ist meine Domain entstanden Heile-dich-selbst.info 

Dieter Duhm

Es drängt sich mir heute regelrecht auf, den Einfluss von Dieter Duhm auf die Entwicklungsgeschichte meines Bewusstseins nachzuzeichnen. „Irgendwie“ schließt sich für mich wieder ein Kreis: völlig überraschend und erschütternd über Permakultur und Tamera. Fragen, die ich mir seit einigen Tagen stelle, finden eine Antwort: Wie kann Spiritualität politisch sein? Wie können wir auch die „Heiligen Kriege“ beenden? 

Eine Zukunft ohne Krieg
wird auch eine Zukunft
ohne Kriegsgott (Mars) sein.

„Dieter Duhm“ weiterlesen

Kleine, alltägliche Wunder

Es gab eine Zeit, da habe ich ein „Wunder-Tagebuch“ geführt: Alle „Zufälle“, die mir wunderbar erschienen, habe ich in ein Tagebuch eingetragen. Es verschaffte mir dann mit der Zeit die Sicherheit, dass die „Zufälle“ in meinem Leben Ausdruck von Wundern aus einer höheren Welt waren. Dann war die Gewissheit da und ich brauchte nicht weiter zu schreiben. Doch gestern sind gleich zwei erstaunliche Dinge passiert, die ich aufschreiben möchte. Staunen-Können hat etwas damit zu tun, Wunder, die uns umgeben, auch wahrzunehmen  „Kleine, alltägliche Wunder“ weiterlesen

Kann man loslassen, wenn es einen gepackt hat?

Nachdem ich meinen Beitrag über den historischen, theologischen, mystischen und kosmischen Jesus in Seelenimpuls.info geschrieben hatte, wollte ich wieder loslassen und „zur Tages-Ordnung zurück“. Doch es lässt mich nicht los, im Gegenteil. Es erschüttert mich mehr und mehr. Heute fühle ich mich – im Lesen des Chopra-Buches „Der dritte Jesus“ – richtig in eine spirituelle Krise gezogen. „Kann man loslassen, wenn es einen gepackt hat?“ weiterlesen

Weltfrauentag: auf den Spuren des Mütterlichen

Mein „Weltfrauentag“ war „eigentlich“ ein Männertag, ein Vater-Sohn-Tag. Es ist wahrlich eine herr-liche Energie, wenn Vater und Sohn an einem gemeinsamen Projekt friedlich zusammen arbeiten. Wir planen hier ein neues Hühnergehege in einem anderen Gartenteil und haben jetzt ein sehr stabiles Gerüst „mannshoch“ stehen. Im Laufe des Tages dämmert es mir immer mehr„Weltfrauentag: auf den Spuren des Mütterlichen“ weiterlesen

Gewohnheits-Tier

Heute morgen wird es mir bewusst, wie extrem bei uns Gewohnheiten als Automatismen verankert sind. Morgens, wenn ich aufgestanden bin und mich angezogen habe, meditiere ich sofort (noch vor der Morgentoilette oder gar dem Frühstück). Nach unserem Desaster mit den Hühnern (Blog-Beitrag vom 19. Februar) verschließe ich den Hühnerstall abends und öffne ihn morgens wieder. Klar werde ich dann schon gackernd erwartet! Auch wenn ich selbst zum Morgengrauen aufstehe, sind die Hühner schon wach und wollen raus. Okay, also versorge ich morgens nach dem Aufstehen erst einmal die Hühner. Und schon ist die Verankerung meiner morgendlichen Meditation aufgebrochen, einfach nicht mehr selbstverständlich. Ich muss jetzt meine morgendliche Meditation im Wechsel meiner morgendlichen Gewohnheiten (erst Hühner – dann Meditation) neu verankern.

Ungeplanter Planungstag

Heute morgen hat mich ein Impuls dazu gedrängt, wieder in den „Planungs-Modus“ zu gehen, d.h. ich habe da ein System von der 7-Jahres-Absicht („So Gott will“), Jahreszielen 2015, Monatsaufgaben und einem Wochen-Plan zur konkreten Erledigung. Im Moment habe ich den Eindruck, mein spontanes Fließenlassen braucht doch wieder etwas mehr Struktur. Ach, dazu fällt mir ein witziger und nachdenklicher Spruch ein:

Wenn du Gott zum Lachen bringen willst,
dann mache einen Plan!

Das Männliche ist beschützend

Ein horrorhafter Tag für ein philosophisches Tagebuch. Heute Morgen beim Füttern der Hühner stelle ich entsetzt fest, dass mehr als die Hälfte unserer Hühner heute Nacht massakriert wurden: ein Hahn und fünf Hennen. Ein Hahn und vier Hennen sind uns geblieben. Ich fühle mich verantwortlich, weil ich unsere Hühner nicht ausreichend geschützt habe. Tagsüber habe ich dann unser Hühnerhaus zu einer „Festung“ umgebaut, damit die anderen für diese Nacht geschützt sind. Unsere vier halbwilden Katzen sind wieder rollig und ziehen eine ganze Fußballmannschaft wilder Kater aus dem Berg an. Diese Kater sind auch nur „wilde Kerle“, leben IHR „männliches Prinzip“, die unsere Hühner dann nachts im Rausch überfallen haben. „C’est la vie?“ – Nein, ich war nicht vorbereitet, ich hätte die Gefahr erkennen und unsere Hühner besser beschützen müssen!