Das Manifest zur Heilung der Erde

Über die Permakultur stoße ich wieder auf TAMERA, das „Heilungsbiotop“ in Portugal, das von Dieter Duhm und Sabine Lichtenfels 1995 gegründet wurde. Heute lese ich (wieder) das „TAMERA-MANIFEST. Für eine neue Generation auf dem Planeten Erde“  (in seiner ursprünglichen Fassung vom März 1999).

Ich kann mich mit jedem Wort dieses Manifestes identifizieren und erkenne darin den aktuell formulierten Schöfungs-Willen auf unserem Planeten.

Das vergessene Heiligtum allen Lebens erhebt sich aus den Trümmern der alten Zeit und gebiert jetzt eine neue Epoche. Die neuen Gemeinschaften treten ein in den Dienst am Leben, in die Arbeit im „Weinberg Gottes“, in die Kooperation mit jenen höchsten Mächten, die seit je unser Universum geformt haben.

Der Kosmos im Garten: Vater Himmel und Mutter Erde

Durch einen netten e-Mail-Kontakt zu Gina Kaya (Schwarzwaldwölfin) haben wir uns auch kurz über Permakultur ausgetauscht, was bei mir wieder Wundervolles ausgelöst hat. Sie machte mich auf Sepp Holzer aufmerksam, den ich noch nicht kannte (Ja, ja, ich bin noch Anfänger …).  Ich schaute mir ein paar YouTub-Videos von ihm an, insbesondere einem Wasserprojekt auf Tamera. Mir wurde nicht nur die Rolle des Wassers bewusst (es ist für unseren Garten hier auch wichtig!). Ich bin schon immer ein Fan von Dieter Duhm gewesen, der Tamera zusammen mit Sabine Lichtenfels ins Leben gerufen hat. Und dann suchte ich meine „grüne Bibliothek“ durch und stieß auf das Buch von Wolf-Dieter Storl: „Der Kosmos im Garten“. Das Buch trifft mich wie der Blitz. Sein Thema ist der Zusammenhang zwischen Astrologie und „biodynamischer Gartenpraxis“, wie er es nennt. Zwei Welten, in denen ich momentan lebe (die Sterne und der Garten), feiern in meinem Bewusstsein Hochzeit: Vater Himmel und Mutter Erde. Das ist schon eine neue Kategorie in meinem philosophischen Blog wert: Permakultur.

Gartenarbeit: Die Philosophie der Permakultur

Inhalt: Das Wetter ist schon seit gestern so schön frühlingshaft, dass ich wieder im T-Shirt im Garten arbeite. Nichts, was philosophisch der Rede wert wäre? Weit gefehlt! Gartenarbeit ist für die Evolution der Menschheit ein ganz entscheidende Phase gewesen: das Sesshaft-werden, der Beginn der festen Sternenbeobachtung (Anfänge von Astrologie und Geometrie), das Weibliche gewann in unserer Kultur die Oberhand gegenüber der mehr männlich geprägten Kultur der Nomadenvölker. Aus der hauptsächlichen Fleischnahrung wurde hauptsächlich Pflanzennahrung. Ich finde es schon wichtig, sich bei der Gartenarbeit heute dieses evolutionären Ursprungs bewusst zu sein. – Der andere philosophische Zugang zur Gartenarbeit ist die Permakultur selbst.  Und da gibt es verblüffende Zusammenhänge.   „Gartenarbeit: Die Philosophie der Permakultur“ weiterlesen