Jahresrückblick 2015

Während in der Welt 2015 Kriege, Terror und Unwetter zunehmen, feiert die Börse Erfolge. Das ist schon unheimlich.

Die „positiven Nachrichten“ dieses Jahresrückblicks kommen mir schon etwas erzwungen vor. Es ist schon bemerkenswert, welche Ereignisse für einen Ausgleich gegenüber den Katastrophenmeldungen „einspringen“ müssen.

„Eigentlich“ bin ich kein Freund relativ künstlicher Kalender.
Wir leben ja nach der Willkür (sage ich einmal verschärft) eines christlich-julianischen Kalenders. Die Chinesen haben einen anderen, die Buddhisten, die Mayas.

Ich selbst lebe mehr im Jahresrhythmus meines Geburtstages als Wassermenn (/Stier) am 28. Januar (die Vollendung eines Lebensjahres). Auch mein Einschwingen in einen kosmischen Rhythmus wird für mich immer bedeutender. Dabei beginnt der Jahreszyklus am 21. März zum Frühjahrsbeginn und mit dem Tierkreiszeichen WIDDER.

Und doch kann und will ich mich nicht der Magie eines kalendarisch „Neuen Jahres“ entziehen: Das ist ein gemeinschaftliches Feld, das deutlich spürbar ist. Wir leben in einem Feld sehr unterschiedlicher Rhythmen – und es ist gut, sich dessen bewusst zu sein.

So wünsche ich denn der Menschheit für 2016 mehr Frieden im Außen und Innen, mehr Solidarität, mehr Bewusstheit und mehr Liebe.

Der „letzte Magier und Alchemist“: Sir Isaac Newton

Am 25. Dezember jährte sich (nach dem julianischen Kalender) Newtons Geburtstag (25.12.1642 – 20.3.1726). Ein typischer Steinbock-Geborener, perfekt auch für ein Lehrbuch der Astrologie. Er war der Begründer der modernen, klassischen Physik, der unmittelbare geistige Vorgänger von Albert Einstein, auf dessen Schultern Einstein stand: ein „Titan der Aufklärung“, einer der die Welt aus dem Aberglauben des Mittelalters in die Wissenschaft der exakten Gesetze katapultierte.

Doch das ist nur die eine Seite von Newton, die die Wissenschaft und das Schulwissen so gerne heraus stellt. Langsam wird uns auch seine dunkle, tiefgründige Seite als Alchemist bekannt. Hier eine Dokumentation von heute aus der ZDF-Mediathek (Bild zum > Film anklicken):

Erst 1936 wurden die geheimen, alchemischen Schriften Newtons entdeckt und bekannt. Und erst heute bleibt dies kein Flüstern mehr hinter vorgehaltener Hand. Die Zeit ist reif geworden, uns ehrlich auch mit der anderen Seite, der anderen Welt unserer großen Denker vertraut zu machen: ihre Mystik, ihre Intuition,  ihres Mühens, Wissenschaft und Spiritualität (modern formuliert) zusammen zu bringen. Dass diese Titanen unserer Wissenschaft, Geist und Materie strikt trennten, ist eine Mär, ein Märchen, ein Mythos selbstgefälliger und einfältiger Wissenschaft. Es ist ein Grundgesetz der Alchemie: erst kommt das Trennen und Reinigen, dann kommt die Wiedervereinigung als alchemische Hochzeit. Auch Newton steht für die Integration von Theologie, Philosophie und Mathematik (als Grundlage der Wissenschaft).

(c) Andrew Dunn in Wikipedia

Sein Hauptwerk über die Grundgesetze der Physik ist eine philosophische Schrift: „Philosophiae Naturalis Principia Mathematica“ (1687) – die Naturphilosophie auf den Prinzipien der Mathematik. Das erinnert mich doch sehr an Pythagoras, der auch noch die Einheit von Theosophie, Philosophie und Mathematik in einer Person verkörperte.

Bei aller Größe ist Newton letztlich an diesem großen integralen Projekt gescheitert. Er hat die Alchemie nicht mit seiner Physik vereinen können. Sein Werk blieb „unvollendet“. Vielleicht ist die Zeit erst heute dafür reif. UND: die Großen Fragen, die das Genie Newton antrieb, sind bis heute noch nicht gelöst (wobei Newton sich selbst bewusst war, dass er sie noch nicht bewältigt hatte). „Der „letzte Magier und Alchemist“: Sir Isaac Newton“ weiterlesen

Der Urmensch in uns

Ich habe mir heute eine Film-Dokumentation in der ZDF-Mediathek (Erstausstrahlung gestern) über den Urmenschen in uns angesehen, die über 3 Filme mit einer Länge von je 45 Minuten geht:

Mich hat das Thema schon als Gymnasiast fasziniert – angeregt von der kleinen Arbeit von Friedrich Engels „Der Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“. Ich hatte einige anthropologische Bücher darüber gelesen und war auch früh an der Frage interessiert, was den Menschen vom Tier unterscheidet. Mich hat der Gedanke der Evolution schon früh gepackt. Schöpfungs-Spiritualität kann nur im Rahmen einer fundierten Evolutions-Theorie wirklich verstanden werden – und umgekehrt!  „Der Urmensch in uns“ weiterlesen

Dschiad – Der Heilige Krieg

Es gibt in der ZDF-Mediathek eine Reihe über 5 Filme (je 45 Minuten), die sehr umfassend über die Geschichte der Kriege zwischen Christen und Muslime berichten. Es ist wirklich sehr interessantes Hintergrundwissen, das ich mir heute „an einem Stück“ in nahezu 4 Stunden ansehe:

Am aufschlussreichsten war für mich der Beitrag „Dschiad für den Kaiser“, der zeigt, dass der letzte Deutsche Kaiser selbst einen Dschiad gegen den Erzfeind England in Ägypten und Palästina angezettelt hat (mit dem Hauptquartier in Berlin) – im Interesse des Deutschen Imperialismus.

Fazit der ganzen Reihe: Hinter all diesen „Heiligen Kriegen“ wirken Drahtzieher von Großmachtpolitik, die die Religionen zu Machtzwecken missbrauchen. Es gibt keine „Heiligen Kriege“.

Das Kreuz in der Zahlenmystik

In der Zahlenmystik steht das Kreuz für die Zahl VIER
(Upps! Heute ist der 4.4.)

Die ersten Zahlen (null, eins, zwei, drei) symbolisieren die Ewigkeit der Schöpfung, das ewige Jetzt ohne Anfang und ohne Ende, die Dreifaltigkeit des SEIN. Mit der vier geht die Schöpfung in die 4-dimensionale Raumzeit, ins WERDEN, in die Evolution: Hier hat alles einen Anfang und ein Ende. Auf der Schöpfungsebene der vier gibt es Leben und Tod, Sterben und Wiederauferstehen. So gesehen hat das Kreuz symbolisch und zahlenmystisch eine sehr tiefe Bedeutung. „Das Kreuz in der Zahlenmystik“ weiterlesen