Nach-Denken über fünf Tage

Ich merke, dass ich mich inzwischen leicht einschwingen kann in einen „Seelen-Rhythmus“. Es hat viel damit zu tun, dass ich mich vor einigen Jahren über die 12 Archetypen als Urbilder der Seele vom kalendarischen Rhythmus gelöst habe und mich einschwinge in den kosmischen Rhythmus (der Sterne und Planeten). Der Monat wechselt bei mir nicht zum ersten des Monats, sondern mit dem Wechsel der Tierkreiszeichen, etwa dem Zwanzigsten des Monats. Inzwischen spüre diesen energetischen Unterschied in der Zeitqualität meiner „Seelen-Monate“ deutlich. So spüre ich heute zwar noch die Widder-Qualität im Seelen-Rhythmus, doch mein Geist wendet sich von den vergangenen fünf, nahezu mystischen K- und Ostertagen wieder ab in die mentale und materielle Welt 

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In den 5 Tagen drängte sich mir etwas ins Bewusstsein, das ich erst im nachhinein reflektieren kann:

Gründonnerstag („Das Ego schreit zum Himmel“): Das Leiden der Welt als Leiden des Ego zu verstehen; der unterschiedliche Weg Jesu und Buddhas als Erlöser dieses Leidens.

Er ist schon merk-würdig, wie das Leben mich darauf vorbereitet hat. Mittwoch sehe ich einen philosophischen Beitrag über Pythagoras. Dienstag wird mir die Dualität des EGO von Gut und Böse bewusst, Montag verblüfft mich ein zahlenmystischer Satz von Heinz Klein.

Karfreitag („Das Kreuz mit dem EGO“): Jeder hat sein Kreuz zu tragen und über den mystischen Kreuzweg zu erwachen

Karsamstag („Das Kreuz in der Zahlenmystik“): Das Kreuz der VIER – von der Endlichkeit der VIER der Raumzeit in die Ewigkeit der DREI als Schöpfungsprinzip der Dreifaltigkeit

Ostersonntag („Der Kreuzweg zur Auferstehung“): Kreuzweg und Auferstehung zahlenmystisch erfassen, die Befreiung aus dem Schicksal der ZWÖLF, der SIEBEN und der VIER

Ostermontag („Die Dreifaltigkeit des Menschseins“): Körper – Geist – Seele – der tierische, menschliche und göttliche Mensch

Diese 5 Tage haben wohl EIN THEMA: Die Menschwerdung in der Zahlenmystik zu erfassen. Ich bin mir hier etwas bewusst geworden, das ich kaum schon in Worte fassen kann: GEIST.
Körper – Geist – Seele ist zahlenmystisch in der DREI. GEIST selbst jedoch ist eine andere, tiefere Dreifaltigkeit von NULL – EINS – ZWEI. 

Vor vielleicht 10 Jahren habe ich für mich die Formel erstellt: Schöpfung = Evolution = Bildung des Geistes (im Sinne Hegels). JETZT hat mich das Schwert der Erkenntnis und Unterscheidung („Erzengel Michael“ als Seele des MARS) dazu geführt, dies nicht mehr gleichzusetzen. Bildung des Geistes ist zahlenmystisch NULL-EINS-ZWEI, Schöpfung ist zahlenmystisch DREI, Evolution ist zahlenmystisch VIER. WOWWW. Mir wird die Tiefe der Zahlenmystik immer bewusster.

Zwei Bücher von Heinz Klein haben mich in diesen Tagen begleitet: „Die Magie vom Wenigerwerden“ und „Sein eigener Meister und Schüler“, beides zum Thema „direkter Weg“ der Erleuchtung. Sie haben mir geholfen, meinen „inneren Meister“ zu erkennen, der sich wohl über das Thema „Zahlenmystik nach Pythagoras“ auch als äußerer Meister offenbaren WILL.

Bei aller Liebe: Das Haupt-Thema WILLE ist noch nicht gelöst, erst eine Annäherung; doch der WIDDER-Monat ja auch noch nicht zu Ende …

* Dieser Beitrag hatte seit 19.12.2015 bisher 15 Leser/innen.