Mein Bezug zu Pythagoras

Ich habe einen intensiven „Resonanz-Bezug“ zu Pythagoras. Es kommt mir dabei gar nicht so sehr auf den „historischen Pythagoras“ an (dessen Spuren kaum noch zu verfolgen sind), sondern eine Beziehung zu ihm „in der geistigen Welt“. Sicher ist Pythagoras ein großer Lehrmeister der Menschheit mit einem starken Energiefeld. Ich möchte das Blog heute nutzen, um meinen Bezug zu ihm in aller Kürze zu reflektieren …

 

Irgendwann habe ich gemerkt, dass es in meinem Leben eine „Ahnen-Reihe“ von Lieblingsphilosophen gibt: Sokrates, Roussau, Piaget und Wilber. Was aber noch verblüffender ist: Wilber bezieht sich in seinem „Spektrum des Bewusstseins“ ausdrücklich auf Piaget. Piaget war Leiter des Jean-Jacques-Roussau-Institus in Genf. Und Rousseau selbst hat „neben sich“ nur einen einzigen Philosophen akzeptiert: Sokrates. Irgendwie schien mir dies eine philosophische „Bewusstseinslinie“ unseres Abendlandes zu sein, in der ich selbst „eingeklinkt“ bin, in diesem Resonanzfeld „mitschwinge“.

Und dann habe ich Pythagoras für mich entdeckt, das Kettenglied VOR Sokrates. Dazu gibt es eine ganz merk-würdige Geschichte, die ich einmal publizieren möchte (sie ist längst aufgeschrieben). Es gab im Mai 2010 eine Irrfahrt in meinem Leben über 21 Stunden von St. Gallen (Schweiz) nach Alson/Valcroze (Cévennen in Südfrankreich), da habe ich mir während der Autofahrt Gedanken über die Grundzahlen des Lebens gemacht. Meine „philosophische Refelxion“ machte mir klar, dass es nur vier (heute würde ich sagen: archetypische oder göttliche) Grundzahlen gibt: die EINS, die ZWEI, die DREI und die VIER. Schluss. Doch es war mir klar: auch die NULL gehört dazu, das NICHTS.

Und dann kam die Zeit, in der ich Dutzende von Büchern zum Thema gelesen habe, auch Bücher über Zahlenmystik und Pythagoras. Ich drücke mich jetzt einmal etwas erhebend aus: Ich war schon eingeweiht in die Lehre TETRATYS (1 + 2 + 3 + 4 = 10) des Pythagoras, ohne schon etwas über Pythagoras gelesen zu haben. Und langsam dämmerte es mir, dass ich hier in „irgendetwas erwachte“.

Mir wurde auch der „Fehler des Pythagoras“ und unserer ganzen abendländischen Philosophie und Mathematik bewusst: die Aversion gegen die Null. Die arabische Mathematik war der abendländischen (bis zu Rene Descart) gegenüber haushoch überlegen, weil sie mit der „Zahl Null“ operieren konnte. Möglicherweise ist die „arabische NULL“ auch ein Kind des buddhistischen NIRWANA: Für den es „NICHTS GIBT“, ist auch die „NULL DENKBAR“ (ich bin mir des Irrsinns beider Formulierung „nichts gibt“ und „null denkbar“ bewusst – doch genau das ist „der Gag an der Sache“). Später einmal mehr zu Zahlenmystik, Null und Nichts.

* Dieser Beitrag hatte seit 19.12.2015 bisher 105 Leser/innen.