Gewohnheits-Tier

Heute morgen wird es mir bewusst, wie extrem bei uns Gewohnheiten als Automatismen verankert sind. Morgens, wenn ich aufgestanden bin und mich angezogen habe, meditiere ich sofort (noch vor der Morgentoilette oder gar dem Frühstück). Nach unserem Desaster mit den Hühnern (Blog-Beitrag vom 19. Februar) verschließe ich den Hühnerstall abends und öffne ihn morgens wieder. Klar werde ich dann schon gackernd erwartet! Auch wenn ich selbst zum Morgengrauen aufstehe, sind die Hühner schon wach und wollen raus. Okay, also versorge ich morgens nach dem Aufstehen erst einmal die Hühner. Und schon ist die Verankerung meiner morgendlichen Meditation aufgebrochen, einfach nicht mehr selbstverständlich. Ich muss jetzt meine morgendliche Meditation im Wechsel meiner morgendlichen Gewohnheiten (erst Hühner – dann Meditation) neu verankern.

* Dieser Beitrag hatte seit 19.12.2015 bisher 32 Leser/innen.