Erste Tipps für das Schreiben eines eigenen Buches

Inhalt: Heute hat mir “eine Klientin” (unpassend, etwas Besseres will mir jetzt nicht einfallen) mitgeteilt, dass sie ein Buch über LIEBE schreiben will und mir schon einige Ideen unterbreitet. Ich darf meine E-Mail-Antwort, die ich ihr dazu geschrieben habe, in meinem Blog veröffentlichen (824 Worte):  

Wunderbar!!! Lassen Sie mich bitte gleich zwei Impulse, die mir beim Lesen Ihrer Mail gekommen sind, mit Ihnen teilen:

1. Vergessen Sie beim Prozess des Schreibens alle “Meister” (heißen sie Tepperwein, heißen sie Schache, wie auch immer). Das Buch ist der Prozess zu Ihrer eigenen Meisterschaft. Ihre Meisterprüfung sozusagen. Das ist ganz wichtig und – ganz nebenbei gemerkt – auch im Sinne Tepperweins: Er hat keine Schüler um sich geschart – wie manch “Guru” – sondern wollte immer, dass seine “Meister in Ausbildung” selbst Meister werden. (Tepperwein hat mich z.B. immer mit “Meister Schröter” angesprochen, mich wirklich in meiner Essenz GESEHEN.) Man erkennt einen Meister nicht an seinen Schülern, sondern an den Meistern, die er hervorgebracht hat.Sie sind jetzt auf dem Weg IHRER Meisterschaft. Natürlich wissen Sie es schon! Ich wollte Sie nur darin bekräftigen.

Wenn Sie mich fragen würden: “Herr Schröter, Sie haben doch auch Erfahrungen als Autor. Was wäre der wichtigste Tipp, den Sie mir als angehende Autorin mit auf den Weg geben können?” Also, wenn Sie mich das fragen würden, dann würde ich Ihnen folgende Antwort geben:

2. Das Buch, das Sie schreiben, existiert in seiner vollkommenen Form bereits und hat SIE als Autorin auserwählt. Das Buch diktiert sich Ihnen beim Schreiben selbst. Es ist so etwas wie ein “Buch-Canneling”. Wenn Sie in diesem “Modus des Schreibes” sind, dann schreiben Sie ein wirklich gutes Buch. Sie sind ein Kanal, Sie lassen es “durch sich” selbst schreiben, Sie sind sozusagen die “Sekretärin des Buches”.

Um in diesen Modus zu kommen, in “Resonanz mit dem Buch”, “müssen Sie” einerseits mit Ihrer Intuition vertraut sein,andererseits sehr kreative Arbeitszeit mit dem Titel und der Inhaltsstruktur aufbringen. Das ist das “Andoggen ans Buch”. Wenn Titel und Inhalt wirklich stimmig sind, dann läuft Ihnen ein Schauer über den Rücken (bei mir ist es so, bei Ihnen äußert es sich körperlich vielleicht anders).

Mit Titel und Untertitel müssen Sie Feinstarbeit leisten wie ein Goldschmied oder Diamantenschleifer. Es kommt nicht nur auf jedes Wort, es kommt auf jeden Buchstaben an. Titel und Untertitel muss wie EIN GEDICHT sein. (Ich werde Ihnen einmal Beispiele dafür geben.)

Jetzt kommt noch ein guter Trick für die Inhaltsstruktur. Wenn Sie etwas mit Zahlenmystik vertraut sind (das ist ein wunderbares Thema!), dann wissen Sie, dass es “heilige Zahlen” gibt (unser Kulturraum favorisiert z.B. die 7 und die 12). Für mich sind ALLE Zahlen zwischen 0 und 13 als mystische, archetypische Grundzahlen “heilige Zahlen”. Was ich sagen will: Bei Ihnen wird im Buch EINE (vielleicht auch zwei) heilige Zahlen zum Ausdruck kommen. Spüren Sie herein, welche Zahl es ist. Wahrscheinlich ist es (nach dem Gesetz der Resonanz) sogar Ihre Liebelingszahl.

Beispiel: Wenn sich Ihnen die Zahl 2 “aufdrängt”, dann will das Buch vermutlich in 2 Teilen geschrieben werden (z.B. Teil 1 als Theorie und Teil 2 als Praxis). Wenn es die Zahl 8 z.B. wäre, dann will das Buch in 8 Kapiteln geschrieben werden. Wenn es 2 Zahlen sind, z.B. 3 und 4, dann will das Buch in 3 Teilen mit jeweils 4 Kapiteln geschrieben werden U.S.W. …!!! Sie sehen: Es geht darum, in Resonanz mit dem Buch zu kommen! Zahlenmystik ist eine große Hilfe dabei. ALLES manifestiert sich zunächst einmal über Zahlen.

Das ist aber noch nicht alles. Nehmen wir an, es drängt sich Ihnen die Zahl 8 auf und “wir wissen jetzt”, dass das Buch in 8 Kapiteln geschrieben werden will. Dann können Sie die Frage an das Buch stellen: “Wenn es acht Regeln der Liebe gäbe, wie lauten Sie?”

Das Buch WIRD IHNEN DIE ANTWORT GEBEN – Dann sitzen Sie in einem meditativ-intuitiven Zustand und das Buch dirktiert Ihnen die Antwort auf die Fragen — und Sie haben schon die Überschrift der acht Kapitel! UND – Sie sind wirklich angedoggt – der Rückenschauer (…) lässt nicht mehr lange auf sich warten.

Die 8 als “heilige Zahl” ist jetzt natürlich von mir “aus dem Himmel gegriffen”. Es ist IHR Buch – es ist IHRE Zahl. Viele sagen, die 9 sei die Zahl der Vollkommenheit, für mich ist es die 13. Es ist eine WEIBLICHE Zahl. Wir sind von der Sonnen-Zahl 12 etwas verblendet – die Mond-Zahl 13 geht tiefer. Vielleicht ist es IHRE Zahl – und es gibt für Sie 13 Regeln der Liebe.

Und wenn Sie diese Resonanz zur Vollkommenheit des Buches erreicht haben, dann strahlen Titel, Untertitel und Inhaltsverzeichnis eine ästhetische Schönheit aus, es IST bereits KUNST. Danach fließt es nur noch so – Sie schreiben “auf Diktat”. Dieser “einfache Prozess” Titel und Inhalt STIMMIG zu formulieren, kann 14 Tage in Anspruch nehmen. Es ist das WICHTIGSTE beim Schreiben, weil es das “Andoggen” ans Buch ist. Dann ist es kein “Ego-Werk” mehr, sondern ein Werk Ihrer Seele, was bei Ihrem Thema ja gar nicht anders geht!

Jetzt aber “zurück auf 1″: Lassen Sie alle Meister in Liebe los und finden Sie IHRE Meisterzahl für IHR Meister-Werk.

ALLES LIEBE für Ihr Werk und Wirken
Jürgen Schröter

* Dieser Beitrag hatte seit 19.12.2015 bisher 234 Leser/innen.

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