Der inneren Stimme folgen

Inhalt: SQ – Spirituelle Intelligenz: die Frage nach dem Sinn / ein spirituelles Selbst / sechs spirituelle Wege / der inneren Stimme folgen gegen kulturelle Verführung / das Zeit-Alter der Weisheit und des Alters / 526 Worte

Es geht weiter: Nachdem ich das Buch von Frank Schirrmacher am Morgen durch habe, gehe ich dem Impuls nach, das Buch von Danah Zohar und Ian Marshall noch einmal zu überlesen: SQ – Spirituelle Intelligenz. Ich habe es Anfang dieses Jahrtausends irgendwann gelesen, und mir reicht heute ein Überfliegen meiner Markierungen in diesem Buch.

Es gibt also auch eine “spirituelle Intelligenz” (neben der mentalen und emotionalen Intelligenz; manche Autoren haben ein ganzes “Portfolio” an Intelligenzien aufgelistet). Spirituelle Intelligenz ist mehr als nur “Herzintelligenz”, es ist die Intelligenz der Seele. Das Spirituelle (sagen wir im Sinne göttlicher Schöpfung) ist “an sich” intelligent.  Das Spirituelle kann nicht dumm sein, “geistlos”. Es IST GEIST. Ein wichtiger Aspekt von Intelligenz ist, unter-scheiden zu können. Spirituelle Intelligenz ist kein Einheitsbrei, sondern Unterscheidungsfähigkeit. Wir leben in einer Zeit der allgemeinen Abwertung des Verstandes. Da ist es gut daran zu erinnern, dass das Spirituelle das Geistvollste ist, das Bewussteste, das Intelligenteste, das “Unterscheidungsfähigste” (>> meine Buchbesprechng).

Spirituelle Intelligenz ist die Frage nach dem Sinn. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist die größte Frage, die wir dem Leben stellen können. Die eigene Antwort zu finden macht unseren Weg aus. Spirituelle Intelligenz hilft uns, nicht an der Kultur und unserer Entfremdung vom Menschsein verrückt zu werden, gegen die Fragmentierung ein wirklich starkes, spirituelles SELBST in allen seinen Facetten zu entwickeln. Die Autoren nennen 6 Pfade, 6 Wege, den SQ zu erhöhen, unser Bewusstsein zu heilen und zu erweitern. Das erinnert mich an die unterschiedlichen Formen des Yoga. Gibt es darin einen Zusammenhang? Warum nicht sieben Wege? Warum die Hälfte von 12 Wegen? Wenn wir die 6 Wege jeweils unterscheiden in männliche und weibliche “Varianten des Weges”, dann wären wir bei 12 Wegen. Das Buch hinterlässt bei mir spannende Fragen für mein aktuelles Thema! Das Nichts, die Leere (das Nirwana des Buddhismus) ist in dem Buch allerdings kein Thema. Etwas sonderbar.

Und ein zweites, schon gelesenes Buch vergegenwärtige ich mir heute wieder: Stephen R. Coveys “Der 8. Weg. Mit Effektivität zur wahren Größe”, eine Vollendung seiner “7 Wege zur Effektivität”. Der 8. Weg ist “das Finden der inneren Stimme”. Ich nehme wahr, dass mein Bewusstsein (auch) um das Thema “Wege”,  spirituelle Pfade kreist, es “einkreist”. Dieses Buch geht der Frage nach: Wie finde und gehe ich MEINEN Weg? Jeder ist einzigartig und jeder hat einen ganz einzigartigen Weg “zu seiner wahren Größe”.

Das Buch hat für “Selberdenken” einen klassischen Einstieg: 1. Der Schmerz, 2. Das Problem, 3. Die Lösung. Nehmen wir überhaupt noch unsere Schmerzen wahr, unser Leiden? Betäuben wir uns nicht bis zur Besinnungslosigkeit? Um der ganzen kulturellen Verführung (den “EGO-Spielen” nach Frank Schirrmacher) zu entgehen, müssen wir WEG von kultureller Fremdbestimmung und unseren WEG der inneren Selbstbestimmung gehen, unserer inneren Stimme folgen. Das Buch verkündet das “Zeit-Alter der Weisheit”. “Die Alten” können als integrierter Teil der Gemeinschaft wieder einen führenden Platz einnehmen. Wowww, welch Umwertung von Werten!

Postskriptum: Um dem Tagebuch-Charakter Genüge zu tun, sei erwähnt, dass ich heute auch meine digitalen Video-Aufzeichnungen des 6. Geburtstages meines Enkels Mika vom 3. Mai 2014 endlich auf DVD gebrannt habe (1:00 h).

* Dieser Beitrag hatte seit 19.12.2015 bisher 14 Leser/innen.

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