Heute ist mein 64. Geburtstag

Inhalt: 9 x 7 Jahre, und was werden die nächsten 7 ? / mein neues Blog als philosophisches Tagebuch / bewusst als Wassermann / geistiger Aikido-Kämpfer / Geburtstag mit (Enkel-) Kindern feiern / Glückwünsche aus dem sozialen Netz / 724 Worte

Ich habe jetzt 9 x 7 Jahre vollendet und spüre: Es ist nicht nur ein neuer Tag, ein neues Jahr, sondern eine neue Zeitspanne über 7 Jahre.  Was werden die nächsten 7 Jahre “bringen”, und was ist meine “Absicht” dabei?: Ja, einmal eine 7-Jahres-Absichtformulieren! Ich spüre: Es ist ein tiefer Lebenseinschnitt, ein “Quantensprung”, der ein neues Blog wert ist! Es wird ein lebensphilosophisches Blog werden: über mein/das Leben philosophieren. Hat es etwas mit der “Weisheit des Alters” zu tun? Oder doch närrische Torheit?
Ich will in dieses Blog auch nur das aufnehmen, was “philosophische Relevanz” für mich und andere hat, keine Ego-Aufgeblasenheit. Nur das, was bei LeserInnen zum lebens-philosophischen “Selberdenken” anregen kann. So etwas wie ein “philosophisches Café” in Selbstoffenbarung.

Ja, ich bin auch bewusst Wassermann (Mond Waage / AZ Stier / MC Steinbock / DC Skorpion). Und bin mir bewusster denn je, besondere Gaben zu haben, die für die Lösung der Themen des Wassermann-Zeitalters wichtig sind. Okay, hier also >> mein Horoskop (die Sternensicht – Konstellaton – in der Stunde meiner Geburt; “stella” heißt im Lateinischen “Stern”; unser Alltags-Begriff der “Kon-stella-tion” weist schon auf die Sterne).

Heute Vormittag habe ich meine “Verteidigungsschrift” an den “gegnerischen Anwalt” fertig gestellt und los geschickt. Der ganze “Lebens-Prozess” darum hat bei mir eine tiefe Vaterwunde geheilt (so wie ich es im Augenblick übersehen kann).
Ich war wieder in eine “Nummer” hereingerutscht, wo ich einem “alten Mann” (einer für mich Vaterfigur) Zudienste “für ‘nen Appel und ‘n Ei” geleistet habe. Meine “Euphorie” war schier grenzenlos, Geld nicht wichtig (“Schmerzgrenze”), Hauptsache “für ihn” arbeiten zu dürfen und lobende Anerkennung zu finden (um möglichen Missverständnissen bei meinen Vertrauten gleich vorzubeugen: Ich spreche nicht von Kurt Tepperwein). Ich sollte wieder ein Buch lektorieren. Es war “mein Thema” … und dann für eine solche “Größe” als bekannter Autor. “Göttlich” – dachte ich, doch “das Göttliche” daran entpuppte sich als etwas ganz ANDERES als zuerst angenommen.
Es funktionierte nicht, weder für ihn, noch für mich. Es endete mit dem Anschreiben seines Rechtsanwalts: Ich solle seine Dateien von meinem PC löschen und mich verpflichten, seine Texte nicht zu verwenden oder zu verkaufen. All das hatte ich längst schriftlich zugesagt, ein “Rechtsstreit” wäre nicht notwendig gewesen und meine “Verteidigung” war ein leichtes Spiel, da ich lückenlos alles dokumentieren konnte.
Das eine, was mich in diesem Konflikt über ca. 2 Monate verblüfft hatte: Ich war die ganze Zeit cool, keine “roten Knöpfe” mehr, konnte (nahezu)  emotionsfrei und humorvoll (auch in Selbstironie) den ganzen Konflikt beobachten. Ich war mir all dessen so bewusst, dass ich mir bei der “Verteidigungsschrift” wie ein geistiger Aikido-Kämpfer vorkam: Alles war bestens vorbereitet (mit einer Dokumentation von immerhin 65 Seiten) und schnell zusammen gebracht: emotionsfreie Sachlichkeit, geistige Schärfe, Fokussierung auf den Punkt.
Die andere Seite des Konflikts war: MEIN THEMA meldete sich massiv wieder! Es wollte geschrieben werden, nicht unter einem anderen Namen als Auftragsarbeit, sondern unter meinem eigenen Namen in Selbstverantwortung. Ich kann nur sagen: Danke, ich habe die Botschaft verstanden! Danke auch dem Träger der Botschaft!

Nachmittags dann ein schöner “Opa-Tag” mit meinen inzwischen drei Enkelkindern: Mika (6), Anouk (5) und Maé (4). Es ist schon merk-würdig: Für meine “eigenen” Enkelkinder bin ich inzwischen “grand-père”, für Maé (die Tochter von Romy, die französische Lebensgefährtin meines Sohnes Arne, die mit uns zusammen wohnen) bin ich ganz einfach “Opa”.
Es brauchte seine Zeit, bis die Kinder verstanden haben, dass auch ein Opa Geburtstag hat und (noch) kein zeitloses Wesen ist. Aber alle drei haben noch keine Vorstellung von dem, was “ein Jahr” ist. Anouk war ganz verunsichert, nachdem ihr klar war, dass Opa heute Geburtstag hat: “Ich habe kein Geschenk für dich!” Als ich ihr erklärte, dass für ein Opa Geschenke nicht mehr so wichtig sind und SIE für mich DAS GESCHENK ist, war sie beruhigt, und auch berührt, dass sie selbst ein Geschenk sein kann! Es war einfach schön mit den dreien dann Geburtstag zu feinern. Sie haben immer wieder Kinderlieder zum Geburtstag angestimmt.  Opa war jetzt “einer von ihnen”. Und dann wurden für Opa Bilder gemalt.

Irgendwie ist mein Geburtstag in den “sozialen Netzwerken” (Facebook, Skype) doch so präsent, dass ich so viele “Glückwunsch-Posts” wie noch nie bekommen habe. Danke allen! Es kommt ein schönes Gefühl des WIR auf: Wir gehören doch alle zusammen!

* Dieser Beitrag hatte seit 19.12.2015 bisher 59 Leser/innen.

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